Orientierung & Bestandsaufnahme

KI erfassen.

Überblick schaffen. Verantwortlichkeiten klären. Nächste Schritte priorisieren. Eine strukturierte Bestandsaufnahme schafft die Grundlage für nachvollziehbare Entscheidungen.

Typische Ausgangslagen

Was eingesetzt wird, sollte gemeinsam bekannt sein.

KI-Nutzung entsteht häufig schrittweise und verteilt über mehrere Bereiche. Einzelne Anwendungen sind bekannt, ein gemeinsames Bild über Zweck, Beteiligte und Verantwortung fehlt jedoch.

Dezentrale Nutzung

Fachbereiche setzen bereits KI-Werkzeuge ein, ohne dass eine gemeinsame Übersicht besteht.

Neue Vorhaben

Weitere Anwendungen sind geplant und sollen vor einer Entscheidung strukturiert eingeordnet werden.

Unklare Verantwortung

Ansprechpartner, Freigaben und Zuständigkeiten sind nicht eindeutig festgelegt.

Fehlende Entscheidungsgrundlage

Geschäftsführung oder Fachbereiche benötigen einen belastbaren Überblick für die nächsten Schritte.

Mehr als eine Tool-Liste

Anwendungen, Menschen und Abläufe gemeinsam betrachten.

Ein KI-Inventar ist nur dann hilfreich, wenn neben dem Namen eines Werkzeugs auch sein Zweck, die betroffenen Prozesse und die verantwortlichen Personen sichtbar werden.

Anwendungen und Planungen

Welche KI-Werkzeuge und Anwendungsfälle werden eingesetzt, getestet oder vorbereitet?

Zweck und Arbeitsabläufe

Welche Aufgabe unterstützt die Anwendung und welcher Prozess ist betroffen?

Beteiligte und Verantwortung

Welche Fachbereiche, Ansprechpartner und Entscheidungsträger sind eingebunden?

Daten, Systeme und Dienste

Welche Datenarten, Schnittstellen, Systeme oder externen Anbieter spielen auf Übersichtsebene eine Rolle?

Status und Handlungsbedarf

Was ist bereits geklärt, welche Fragen sind offen und welche Entscheidungen stehen an?

Welche Felder tatsächlich betrachtet werden, richtet sich nach Ziel und Ausgangslage. Es gibt keine universelle Prüfliste.

Entscheidungsgrundlage

Aus Einzelinformationen wird ein gemeinsamer Überblick.

Je nach vereinbartem Umfang können Ergebnisse entstehen, mit denen Geschäftsführung und Fachbereiche unmittelbar weiterarbeiten können.

Eine Bestandsaufnahme muss nicht automatisch in ein umfassendes Governance-Programm führen. Manchmal reichen wenige klar zugeordnete Maßnahmen.

  • strukturiertes KI-Inventar
  • Übersicht vorhandener und geplanter Anwendungsfälle
  • sichtbar gemachte Verantwortlichkeiten und offene Entscheidungen
  • erste fachliche und organisatorische Einordnung
  • priorisierte nächste Schritte

Individuell, aber nachvollziehbar

In drei Schritten zur gemeinsamen Sicht.

  1. 1

    Ausgangslage klären

    Ziel, vorhandene Informationen, beteiligte Bereiche und den sinnvollen Betrachtungsumfang gemeinsam einordnen.

  2. 2

    KI-Nutzung erfassen

    Relevante Anwendungen, Planungen, Abläufe und Verantwortlichkeiten strukturiert zusammentragen.

  3. 3

    Ergebnisse ordnen

    Offene Punkte, Prioritäten und passende Folgeschritte nachvollziehbar festhalten und gemeinsam besprechen.

Konkrete Termine, Gesprächsformate und Dokumente werden erst nach der ersten Einordnung vereinbart.

Bestandsaufnahme besprechen

Wo fehlt Ihnen heute der gemeinsame Überblick?

Schildern Sie kurz, welche KI-Anwendungen bereits genutzt werden, was geplant ist und welche Fragen aktuell offen sind. Danach klären wir, ob und in welchem Umfang eine Bestandsaufnahme sinnvoll ist.

Die Bestandsaufnahme ist weder eine Rechtsprüfung noch automatisch ein vollständiges internes Audit oder eine Zertifizierungsvorbereitung.

KI-Bestandsaufnahme besprechen